Meldung: Weitere Prekarisierung ausländischer Saisonarbeitskräfte

Wie Zeitung die „Junge Welt“ berichtet, hat die aktuelle Bundesregierung weitere Verschlechterungen für ausländische Saisonkräfte beschlossen. Dem Bericht zu Folge wurden Schlupflöcher für das Drücken von Lohn durch Abzüge für die Unterkunft enorm ausgeweitet und der prekäre Versichertenstatus von 70 auf 90 Tage Beschäftigung ausgeweitet.

Ausländische Saisonarbeitskräfte werden noch heftiger ausgebeutet, deutsche Saisonkräfte noch stärker vom lokalen Markt gedrängt, trotz allem Lamentieren über Fachkräftemangel. Das heizt die allgemeine Arbeitsmigration an, die insbesondere Landarbeiter:innen von Südost-Asien nach Osteuropa, von Osteuropa nach Mittel- und Westeuropa und von Mittel-Europa in die Schweiz und nach Skandinavien treibt. Betroffen sind die Landarbeiter:innen aller Nationalitäten.

Die Regierung profiliert sich damit einmal mehr als klarer Feind aller landwirtschaftlichen Beschäftigten. Der Protest der DGB-Gewerkschaften, deren Gesamtverbands-Führung mit Yasmin Fahimi, ebenso wie die der IG BAU mit Robert Feiger durch SPDler besetzt sind, fällt gering aus.

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