Über 25 Mitglieder der IGG kamen vom 13. bis 16. Februar zusammen, um sich über die Weiterentwicklung der Initiative auszutauschen. Die hohe Teilnahme von Aktiven aus unserer Branche ist ein klares Zeichen unseres Wachstums im vergangenen Jahr und der ansteigenden Beteiligung.
Insbesondere für eine bundesweite Struktur, in der viel Arbeit online stattfindet, sind solche Präsenztreffen ein wichtiger Ort, um uns als Gewerkschaft und Gemeinschaft kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und bei der Gestaltung der Branchenorganisierung mitzuwirken.
Wir haben uns Zeit genommen, über unsere Strategie für die Organisierung von Solawi-Beschäftigten zu diskutieren, ein Format der gegenseitigen Hilfe für Auszubildende zu schaffen, und eine internationalistische Perspektive für die IGG zu gewinnen. Immer relevanter wird außerdem die Regionalisierung, um in verschiedenen Orten ansprechbare Strukturen und Basisgruppen aufzubauen. Ein Konzept dafür, wie auch die Formulierung einer eigenen Satzung, wurden deshalb mit allen zusammen diskutiert.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten verbrachten wir auch viel Zeit miteinander. Wir bekamen eine Ackerführung eines Solawi-Kollektivs und veranstalteten einen Kleinkunstabend, den einige von uns nutzten, um Lieder, Gedichte und Erzählungen zu teilen, über Kämpfe der Arbeiter*innenbewegung, gewerkschaftliche Erfahrungen und den Alltag von Lohnabhängigen.
Kultur, Basisdemokratie und Gemeinschaft sind für uns wesentliche Bestandteile einer gewerkschaftlichen Organisierung, die Macht von unten sowie eine neue Form der Gesellschaft aufbaut.
Gemeinsam schreiten wir fragend voran.


