Am 1. Mai waren wir deutschlandweit auf den Straßen, vielerorts hielten wir auf den Demoblöcken, Straßenfesten und eigenen Demonstrationen der FAU (u.a. in Dresden, Magdeburg, Lübeck) Redebeiträge. Einerseits zu den Forderungen unserer Kolleg:innen auf den Teeplantagen in Bangladesch, andererseits zur Lage von AzuBis, betrieblicher Solidarität und den Angriffen auf den Mindestlohn. Hier eine Aufnahme:
Vielerorts bezogen die Gewerkschaftsveranstaltungen dabei auch deutlich kritische Stellung zu dem Motto der DGB-Gewerkschaften: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“, wie hier in diesem Artikel der „Direkten Aktion“. Im bäuerlichen Kontext gab die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, auch auf Betreiben von IGG-Mitgliedern, ein Statement gegen Angriffe auf den Mindestlohn heraus.
Auch international ging eine ganze Menge. Teearbeiter:innen der TWTUC demonstrierten in Bangladesch, unsere anarchosyndikalistische Schwesterngewerkschaft FOB und die Organização Popular Terra Liberta in Brasilien, unsere Schwesterngewerkschaft CNT zusammen mit der Landarbeiter:innengewerkschaft SOC-SAT in Spanien, in Griechenland organisierten verschiedene Basisgewerkschaft, u.a. auch die SVEAKYP im Bereich Gartenbau und Landwirtschaft Kundgebungen und Motorrad-Demos. Abseits dieser Kämpfe in unserem Branchensektor und den ländlichen Regionen hatten sich zehntausende dem revolutionären Global Mayday Bündnis angeschlossen, hier findet ihr eine noch fortwährend aktualisierte Berichtsseite.
IGG, Dresden
IGG, Dresden
IGG, Dresden
FAU Hamburg in Solidarität mit der TWTUC Bangladesch
TWTUC, Sylhet, Bangladesch
TWTUC, Sylhet, Bangladesch
Terra Liberta Popular Organization, Fortaleza, Brasilien
FOB, Brasilien
CNT und SOC-SAT, Andalusien, Spanien
SVEAKYP, Athen, Griechenland


